DLR_Science_Slam 2013

Siegerportraet_DLR_Science_Slam

Da war reichlich Musik drin – DLR_Science_Slammer 2013 ist das Team „Remote Sensing“ aus Oberpfaffenhofen. In einem spannenden Finale vor mehr als 350 Zuschauern auf der DLR-Jahreshauptversammlung in Göttingen gewannen Maria Tello Alonso, Michele Martone (HR), Daniele Cerra, Claas Hendrik Grohnfeldt, Aliaksei Makarau und Kevin Alonso Gonzalez (MF) den diesjährigen DLR_Science_Slam. Vizemeister wurde das Team „Solar“ mit den beiden DLR-Wissenschaftlern Christoph Prahl und Christoph Hilgert vom Institut für Solarforschung in Almería (SF).

Wie bereits im vergangenen Jahr traten auch diesmal wieder die Gewinner der Vorrunden gegeneinander an. Zunächst zeigte das Team „Solar“ in seinem zehnminütigen Beitrag, wie Solaranlagen effizienter gemacht werden können, und begeisterte in der Lokhalle Göttingen das Publikum aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Als Zweites kam das Multikulti-Team „Remote Sensing“ mit Mitgliedern aus vier Nationen auf die Bühne und rockte mit Keyboard, Gitarren und seiner Wissenschafts-Performance den Saal. Mit Erfolg. Für seinen musikalischen Beitrag über die Methodik und Problematik der Fernerkundung gab es am Ende der Veranstaltung neben dem Titel “DLR_Science_Slammer 2013“ auch den Sieger-Scheck über 5.000 Euro.

Neben einer dreiköpfigen Jury bewerteten das Publikum im Saal sowie die Onlinezuschauer am Livestream die Präsentationen und kürten so den Sieger.

Fotos vom DLR_Science_Slam Finale finden Sie hier.

Finaaale…

+++ Das Team REMOTE SENSING gewinnt den
DLR_Science_Slam 2013 +++
+++ Herzlichen Glückwunsch! +++

Das Video der Veranstaltung erscheint im DLR-Youtube-Kanal.

Seid online live dabei, wenn am Donnerstag,
5. Dezember 2013, ab 19:50 Uhr das beste
Science-Slam-Team des DLR 2013 gesucht wird.

Im Finale stehen:

TEAM SOLAR: Christoph Prahl & Christoph Hilgert, Institut für Solarforschung, Almeria

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TEAM REMOTE SENSING: Michele Martone, Maria Tello Alonso (beide Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme), Daniele Cerra, Claas Hendrik Grohnfeldt, Aliaksei Makarau, Kevin Alonso Gonzalez (alle Institut für Methodik der Fernerkundung), Oberpfaffenhofen

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Die Spannung steigt…

+++ Hier finden Sie am Donnerstag, 14.11.2013 ab 9:00 Uhr den Livestream zur Vorrunde
in Köln. Der Livestream der Vorrunde in Oberpfaffenhofen startet hier am Freitag, 15.11.2013 ab 10:30 Uhr. +++

Kurzes Update zur Jury und zum Voting.

Die Jury in Köln

  • Klaus Hamacher, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des DLR
  • Peter Georgino, Leiter der Technischen Infrastruktur des DLR
  • Andrea Boese, Leiterin der Organisationseinheit Diversität und Chancengleichheit

Die Jury in Oberpfaffenhofen 

  • Prof. Jan Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR
  • Prof. Barbara Lenz, Leiterin des DLR-Instituts für Verkehrsforschung
  • Andreas Schütz, Pressesprecher des DLR

Die Ergebnisse setzen sich zusammen aus den Einzelvotings von
- der Jury ,
- dem Publikum im Saal und
- den Onlinezuschauern am Livestream, die per Televoting abstimmen können.

Abgestimmt wird jeweils nach der Präsentation, das Abstimmungsfenster ist dann eine Minute lang geöffnet.

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Per Livestream auf dieser Seite kann am Donnerstag und Freitag jeder (auch außerhalb des DLR-Netzes) zuschauen und per TED mit abstimmen. Die TED-Nummern werden wir rechtzeitig hier bekannt geben.

 

Let’s get ready to slaaam!

Der DLR_Science_Slam 2013 hat seine Protagonisten gefunden.

Sieben mutige Teams stellen sich der Herausforderung, live vor Publikum ihre Themen, Ergebnisse oder Aufgaben zu performen. Es werden zwei zentrale Vorrunden in Köln und Oberpfaffenhofen mit drei bzw. vier Teams durchgeführt.

Vorrunde Köln:
14.11.2013, 9:00-11:00 Uhr, Casino

Vorrunde Oberpfaffenhofen:
15.11.2013, 10:30-12:30 Uhr, Foyer des GSOC

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In Köln gehenTeilnehmerinnen und Teilnehmer vom DLR Projektträger, der Deutsch-Niederländischen Windkanäle und der Solarforschung aus Almeria an den Start. In Oberpfaffenhofen kämpfen ein Gemeinschaftprojekt der Institute  für Methodik der Fernerkundung sowie für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme,  ein Beitrag vom DLR_School_Lab Bremen, das Institut für Flugsystemtechnik und das Institut für Verkehrssystemtechnik um den Einzug ins Finale während der DLR-Jahreshauptversammlung am 5. Dezember 2013 in Göttingen. Der oder die Sieger/in der beiden Vorrunden qualifizieren sich für das Finale in Göttingen. Es geht um 5.000 Euro Siegprämie.

Unterstützt die Slammer live vor Ort oder online via Livestream auf dieser Website.

Das Abstimmungsergebniss setzt sich zu je einem Drittel aus den Votings einer Jury, dem des Saalpublikums und der Anrufern via TED zusammen. 

 Und jetzt – let’s get ready to slaaam…

Große Wellen mit dem DLR_Science_Slam

Triebwerksakustik im Comic mit Jan erklären – damit hat Attila Wohlbrandt im vergangenen Jahr den DLR_Science_Slam gewonnen. Im Interview erzählt er, wie die Idee entstand und ob man auch bei anderen Vorträgen zeichnen sollte.
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Wie war dein Jahr seit „Leiser Fliegen mit Jan“ – halten sich Ruhm und Ehre nach dem DLR_Science_Slam-Sieg?

Das hält sich tatsächlich. Ganz viele Kollegen, die man gar nicht kennt, kommen auf einen zu: „Ich hab den Vortrag gesehen, das fand ich super!“. Ich bin ja für Berlin-Charlottenburg angetreten, aberauch Kollegen aus Berlin-Adlershof haben angerufen und sich bedankt, dass man für Berlin einsteht. Es kommen sogar Anfragen für Vorträge außerhalb des DLR – die haben dann ein Thema und möchten, dass ich das umsetze. Es schlägt wirklich große Wellen.

Wie fühlt es sich dann an, wenn man als Wissenschaftler nicht einen Vortrag zur neuesten Publikation hält, sondern seine Forschung mit Comics erklärt?

Ich bin sowieso gerne auf der Bühne. Aber es fühlt sich auf jeden Fall komplett anders an als ein wissenschaftlicher Vortrag – eigentlich fast schon besser. Es ist natürlich mehr Performance, mehr Show, die gehört bei so einem Science Slam einfach dazu. Ehrlich gesagt: Mir fällt es schon manchmal schwerer, die Inhalte auf einer Konferenz richtig rüberzubringen.

Hier geht's zum Video von Attila Wohlbrandts Final-Präsentation 2012.
Wie bist Du denn damals auf die Idee gekommen, mit einer gezeichneten Präsentation auf die Bühne zu gehen?

Ich hatte vorher einen Workshop zur Visualisierung mitgemacht. Da ging es genau darum: nämlich einen Vortrag mal ohne PowerPoint zu machen, um auf andere Ideen zu kommen und sich spontan zu präsentieren. Daraus ist ein Erklärfilm entstanden, der in meiner Abteilung zirkulierte. Dann hieß es auf einmal: Mach das doch zum Science Slam! Dazu hab ich mich dann breitschlagen lassen.

Wie viel Zeit hat dann letztendlich die Vorbereitung auf den Slam benötigt?

Attila WohlbrandtZunächst mal ging es um die Technik: die richtige Kamera, das richtige Stativ. In den Vortrag sind dann schon vier bis sechs Wochen hineingeflossen. Dafür hab ich mich dann schon einmal die Woche mit den Kollegen getroffen. Die waren auch regelmäßig mein Testpublikum. Ohne Kollegen hätte es gar nicht funktioniert. Wenn die Abteilung nicht dahintersteht und man das im stillen Kämmerlein macht, geht das nicht. Man will ja die Sachen möglichst oft üben. Was kommt an, was versteht man noch? Viele Ideen sind auch von meinen Kollegen gekommen.

Und? Schon mal auf einer Konferenz ausprobiert?

Ich hab das tatsächlich gemacht, dass ich für eine Konferenz Bilder selbst gezeichnet habe. Das Problem ist natürlich, dass es viel komplexere Inhalte sind. Aber ich probier’s! Auch bei Gruppenmeetings zeichne ich aus der Hand und spontan. Es hilft mir, die Sachen
besser zu transportieren. Es ist also auch irgendwie in den Alltag übergegangen. Meine Kommunikationsfähigkeit hat sich immens verbessert, das Selbstbewusstsein steigt auch, wenn man auf der Bühne steht und es gut klappt.

Das Interview führte Manuela Braun (VO-PR) für die echtzeit.

Hier geht’s zum Video von Attila Wohlbrandts Final-Präsentation 2012.

DLR_Science_Slam 2013

„Auf die Plätze, fertig – SLAM!“

Es ist wieder so weit: Der DLR_Science_Slam geht in die zweite Runde.

Plakat_Science_Slam_2013Wie schon im letzten Jahr: Das Ziel des DLR_Science_Slam ist es, innerhalb von zehn Minuten die beste (populär-)wissenschaftliche Präsentation eines DLR-Forschungsthemas auf die Bühne zu bringen. Mittel und Wege der Präsentation sind ganz den Slammern überlassen, der Kreativität werden keine Grenzen gesetzt. Am Ende entscheiden Inhalt, Anschaulichkeit und Originalität über den Sieg. Nur ein Hinweis: Kooperationsprojekte von mehreren Instituten stehen diesmal besonders im Fokus. Die Teilnahme an dem zweiten DLR_Science_Slam und somit die Aussicht auf 5.000 Euro Preisgeld steht allen DLRlern offen und läuft wie folgt ab: Zunächst wählen die Institute, Einrichtungen und Organisationseinheiten in internen Auswahlverfahren oder Wettbewerben ihre Teilnehmer aus. Diese treten dann in den Vorrunden gegeneinander an.

Ein Best-of-Video der Vorrunden von 2012 findet ihr hier.

Die Vorrundensieger kommen ins Finale, welches wieder auf der Jahreshauptversammlung des DLR stattfinden wird. Dort müssen sie sich der hochrangigen DLR-Jury unter Führung des Vorstandsvorsitzenden sowie dem Publikum im Saal und den Online-Zuschauern stellen. Im letzten Jahr ist es den insgesamt 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Gesangseinlagen, Tanzvorführungen, Live-Experimenten und vielen weiteren kreativen Ideen gelungen, das Publikum restlos zu begeistern, den Austausch untereinander zu fördern und Wissenschaft kreativ und verständlich zu präsentieren.

Das sollte auch in diesem Jahr gelingen, oder?

Bilder vom DLR_Science_Slam 2012 findet ihr hier.